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Sonnenvitamin Deee ist einer der strahlendsten Charaktere in „Die Nährstoffgeschichte“ – passend, denn Vitamin D wird tatsächlich vor allem über die Haut durch Sonnenlicht gebildet, nicht primär über die Nahrung.

Was macht Vitamin D im Körper?

Vitamin D ist entscheidend für den Knochenaufbau, weil es hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen und einzubauen. Es spielt außerdem eine Rolle für ein funktionierendes Immunsystem.

Wie viel Vitamin D braucht mein Kind täglich?

Die DGE nennt einen Schätzwert von 20 µg (800 I.E.) pro Tag ab dem 1. Lebensjahr – dieser Wert gilt für den Fall, dass keine körpereigene Bildung durch Sonnenlicht stattfindet. Über die normale Ernährung nehmen Kinder laut DGE meist nur 1–2 µg pro Tag auf – die körpereigene Bildung über die Haut ist also der Hauptweg.

Woran erkennt man einen Vitamin-D-Mangel bei Kindern?

Die DGE stuft Säuglinge im ersten Lebensjahr ausdrücklich als Risikogruppe für einen Mangel ein (siehe DGE-FAQ Vitamin D). Bei älteren Kindern kann besonders in den dunkleren Monaten (Herbst/Winter) die Eigenproduktion nicht ausreichen. Ob eine Unterversorgung vorliegt, lässt sich über den Vitamin-D-Spiegel im Blut (25-Hydroxy-Vitamin-D) bestimmen – das sollte ärztlich abgeklärt werden, nicht in Eigendiagnose.

Wie bekommt mein Kind genug Vitamin D?

  • Wichtigster Weg: Aufenthalt im Freien – schon 10–15 Minuten Sonnenlicht auf Gesicht und Händen helfen, je nach Jahreszeit und Hauttyp
  • Über die Nahrung in geringerem Umfang: fetter Fisch (Lachs, Hering), Eigelb, angereicherte Lebensmittel
  • Für Säuglinge empfehlen Kinderärzte in Deutschland häufig eine Vitamin-D-Supplementierung – das sollte individuell mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden

Und jetzt?

Wie Sonnenvitamin Deee im Buch und Hörspiel gegen Lady Schrottsky glänzt, gibt’s hier zum Lesen oder hier zum Hören. Für Kitas und Schulen gibt’s auf der Seite für Pädagog*innen passendes Begleitmaterial.